Anliegen
Im Juli 2022 suchte die Universitätsstadt Marburg nach einer Agentur
zur Umsetzung einer Kampagne mit dem Titel „Kein Platz für
Sexismus im Sport“. Diese Kampagne sollte im Rahmen des
Bündnisses „Gemeinsam Gegen Sexismus“ entwickelt werden.
Die Anfrage umfasste die Produktion von Bild- und Videomaterial sowie die
Gestaltung eines medienübergreifenden Kampagnendesigns für den
Einsatz in gedruckten und digitalen Medien.
Auftrag
Nach erfolgreicher Angebotsabgabe erhielten wir den Auftrag vom
Fachdienst 16 – Referat für Gleichberechtigung, Vielfalt und
Antidiskriminierung der Universitätsstadt Marburg. Der Auftrag
umfasste die Produktion von Bild- und Videomaterial sowie die
Grundgestaltung. In einer zweiwöchigen Konzeptionsphase haben wir
gemeinsam mit dem Fachdienst besprochen, welche Medien bespielt werden
sollten. Wir einigten uns darauf, dass die Kampagne nicht nur in
Online-Medien, sondern auch an öffentlichen Orten präsent sein
sollte.
Arbeitsprozess
Der Arbeitsprozess verlief äußerst angenehm und effektiv. Die
Kampagne hatte drei Schwerpunkte: die Produktion von Bildmaterial, die
Erstellung von Videos und die Entwicklung eines Grunddesigns.
Zusätzlich arbeiteten wir während der Kampagnenproduktion mit
verschiedenen Menschen aus regionalen Sportvereinen zusammen, weshalb wir
das Zeitmanagement sorgfältig im Blick behalten mussten.
Bildmaterial
Das Hauptziel der Bildproduktion war die Erstellung eines Bildes pro
Darstellerin für die Plakatkampagne. Zusätzlich produzierten
wir Bilder, auf denen die Darstellerinnen in ihrer jeweiligen Sportart zu
sehen sind. Diese Bilder wurden auf Instagram und Facebook geteilt, um
ihren Einsatz zu unterstützen.
Videoproduktion
In der Videoproduktion haben wir für jede Person ein
30-sekündiges Video erstellt. Diese Videos enthalten zwei Aussagen
der Spielerinnen sowie spannende Sportaufnahmen der Darstellerinnen.
Acht Clips aus der Kampagne: Fußball, Rugby, Hockey und Boxen – je zwei Aussagen und Sportaufnahmen.
Grunddesign
Die Kampagne „Kein Platz für Sexismus“ wurde von Anfang
an mit Blick auf verschiedene Medien konzipiert. Dies stellte uns vor die
Herausforderung, ein Grunddesign zu entwickeln, das eine einheitliche
Botschaft vermittelt, unabhängig davon, ob sie gesprochen oder auf
Plakaten präsentiert wird. Es war wichtig, einen hohen
Wiedererkennungswert zu schaffen.
Zusätzlich dazu sollte die Kampagne eine klare Aussage treffen und
bei den Betrachtern ein bestimmtes Gefühl hinterlassen. Daher haben
wir uns für ein allgemein verständliches Symbol entschieden:
das „X“. Dieses X steht für Aussagen wie
„NEIN“, „STOP“, „ZU VIEL“ und vieles
mehr. Aus diesen Gründen haben wir uns für dieses Zeichen in
der Kampagne entschieden und es in unserer Wort-Bild-Marke, auf den
Plakaten sowie in der Körperhaltung unserer Darsteller*innen im
Video integriert. Auf diese Weise erreichen wir eine kohärente
Darstellung der Kampagne.
Resümee
Wir sind dankbar und stolz auf das Ergebnis der Kampagne. Dies war ein
Projekt, das ohne die Mitwirkung von Menschen nicht funktioniert
hätte, und gerade das verleiht dieser Kampagne in einer Zeit der
Digitalisierung Authentizität und Besonderheit. Unser herzlicher
Dank gilt den Sportlerinnen für ihre Offenheit und ihre Teilnahme an
der Kampagne. Wir möchten uns auch bei unserem Netzwerk und unseren
langjährigen Partnern bedanken, die regelmäßig gemeinsam
mit uns große Projekte für unsere Kund:innen umsetzen.
Projektteam: Carla & Lorenz · Noah Mittelstaedt